Die Reue

Mein Gedicht zum Buß- und Bettag.

Die Reue

Die Reue gestalten sich als kleine Wolken,
die vor der Sonne ziehen,
und Schatten werfen,
die uns die Orientierungspunkten auf dem Landschaft der Zeit schenken.
Wenn wir sie auf unserer Zunge legen könnten,
wurde sie ein Nachgeschmack hinterlassen,
dass bitter fortbesteht.
Normalerweise finden wir sie nur mit dem Rückblick,
dort wo wir immer Gewissheit finden.
Ein Leben ohne Reue ist perfekt,
und ein Leben volle Reue vergeblich.
Als wir Reue in ein kleines Fläschchen tun könnten,
dann sollten wir immer eine kleine Prise auf den Brei des Lebens hinzufügen.
Zu wenig wäre fade,
zu viel wäre den Brei verderben,
und genau die richtige Menge
wäre das Gewürz des Fortschritts.

Urheberrecht © Quirina Roode-Gutzmer 2012.

Korrektur gelesen von Martin Dirk Stein.

Advertisements